SPD Werne beteiligt sich an Arbeitskreis

Arbeitskreis will Akzeptanz von Migranten fördern 

Treff gegen Fremdenfeindlichkeit 

WERNE.Der von der IG Metall initiierte „Treff gegen Fremdenfeindlichkeit“ hat bereits erste Früchte getragen. Im Dialog mit den Bürgern ist ein erster Arbeitskreis entstanden. Der will Möglichkeiten in Werne ausloten, um Aufklärung und Akzeptanz hinsichtlich anderer Kulturen und Migranten voranzutreiben.Das Ergebnis des Treffens am Dienstagabend war so vielleicht nicht abzusehen, setzt aber bereits ein Zeichen. Datiert auf den 5. Februar gegen 19 Uhr trifft sich das sechsköpfige Gremium in der SPD-Geschäftsstelle am Roggenmarkt.Ziel ist es, eine erste Veranstaltung zur Aufklärung und Informationsvermittlung zu planen. Berührungspunkte zu anderen Kulturen, Migranten und Flüchtlingen seien notwendig, um Akzeptanz zu fördern.Alfons Eilers von der IG Metall Hamm-Lippstadt sieht daher große Notwendigkeit für einen Dialog mit den Bürgern: „Ich halte die Ängste vieler Bürger, die sich unter anderem den Pegida-Bewegungen und ihren Ablegern anschließen, für real. Der heutige Treff soll eine Plattform bieten, sich daran anzunähern und die Situation in Werne zu beleuchten.“Problem schlecht greifbarBevor sich der Arbeitskreis bildete, tappte die Diskussion jedoch noch etwas im Dunkeln, wie das genannte Problem überhaupt zu greifen sei.Am Ende kristallisierte sich heraus: Viele Ängste in der Bevölkerung haben mit einer verzerrten Wahrnehmung zu tun, wobei es gleichzeitig immer einen Sockel an Menschen gebe, die sich nicht eines Besseren belehren lassen. Präventive Maßnahmen gegen solche Entwicklungen seien notwendig. Bürgermeister Lothar Christ kündigte an: „Wenn die Stadt dabei helfen kann, Akzeptanz und Toleranz zu fördern, wird es von der Verwaltung Rückendeckung geben.“Jhü Kinderseite

Quelle: 29.01.2015 RuhrNachrichten

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