Wohnquartier Baaken ist auf dem Weg – Mit zu wenig öffentlich gefördertem Wohnungsbau

Der Bebauungsplan 13C – Wohnquartier Baaken hat in der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung, Umwelt und Verkehr die erste Hürde genommen. Die SPD unterlag bei der Abstimmung in der Sitzung, denn sie hat aus einem wichtigen Grund nicht für das städtebauliche Konzept gestimmt – dem öffentlich geförderten Wohnungsbau.

„Wir werden keinem Bebauungsplan zustimmen, der nicht festschreibt, dass mindestens 30% der zu bauenden Wohneinheiten öffentlich gefördert sind“, begründet Jan Oestermann, sachkundiger Bürger der SPD-Fraktion im ASPUV, die Ablehnung des städtebaulichen Konzepts durch seine Fraktion. Dem städtebaulichen Konzept ist zu entnehmen, dass nur eine Quote von ca. 26% erreicht wird. „Was nützt uns eine schöne Stadt, wenn es sich die Menschen nicht leisten können in ihr zu leben“, gab Adelheid Hauschopp-Francke in der Ausschusssitzung zu bedenken. Man begrüße zwar, dass der Bebauungsplan des neuen Wohngebiets Auflagen hinsichtlich des Klima- und Umweltschutzes enthält, wie z.B. einen Höchstsatz der auf den Grundstücken versiegelten Fläche und Dachbegrünungen. Aufgrund des mangelnden öffentlich geförderten Wohnungsbaus könne man den Bebauungsplan jedoch nicht mittragen. „Wir haben den Bürgerinnen und Bürgern versprochen uns mit aller Kraft für mehr öffentlich geförderten Wohnungsbau einzusetzen. Dieses Versprechen halten wir, auch gegen Widerstände“, betont Jan Oestermann.

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