Der SPD-Ortsverein Werne wird digitaler

Die Corona-Infektionszahlen steigen seit einigen Wochen wieder an und die Kontaktbeschränkungen werden verschärft. Die schon verschobene Jahreshauptversammlung (ursprünglich für April vorgesehen) des Ortsvereins, die für Oktober geplant war musste bereits abgesagt werden. Diese soll nun 2021 nachgeholt werden. Damit die politische Arbeit dennoch weiter gehen kann, plant der SPD-Ortsverein Werne am kommenden Montag (9. November 2020) die erste digitale OV-Vorstandssitzung durchzuführen. „Wir werden dafür die Plattform Microsoft Teams nutzen, mit der wir bereits in der Fraktion gute Erfahrungen gemacht haben“, erklärt Jan Oestermann, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender der SPD Werne. Man sei froh, auch für den Ortsverein ein Tool nutzen zu können, in dessen Bedienung viele Genossinnen und Genossen bereits geübt sind, das erleichtere die Einführung. Bereits Anfang Mai, im Zusammenhang mit dem ersten Corona-Lockdown, fand erstmalig eine Fraktionssitzung der SPD Werne per Videokonferenz statt.

Nach dem erfolgreichen Start der Digitalisierung der Fraktionsarbeit habe man sich nun zum Ziel gesetzt, dies ebenfalls im Ortsverein umzusetzen. Die richtige Software habe man dafür an der Hand: Mit Teams ist es nicht nur möglich Videokonferenzen abzuhalten. Auch das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten oder das Teilen von Medien sei problemlos möglich. Zwar ist es bei Teams nötig, dass jeder Teilnehmer ein Programm auf seinem Endgerät installiert, der zusätzliche Aufwand gegenüber browserbasierten Konferenztools lohne sich aber, so Oestermann. „Wir freuen uns, jetzt, nachdem die Kommunalwahl beendet, sowie Fraktion und Rat konstituiert sind, endlich mit der Digitalisierung der Parteiarbeit auf Ebene des Ortsvereins beginnen zu können.“

Für viele Genossinnen und Genossen wird es das erste Mal sein, dass sie an einer Sitzung teilnehmen, die digital abgehalten wird. „Ob die Technik auf Anhieb rund läuft und es beim ersten Mal keine Bedienschwierigkeiten gibt, werden wir sehen. Ich vermute aber, dass der erste Versuch ziemlich wackelig wird“, sagt Oestermann schmunzelnd. Nichtsdestotrotz sei man überzeugt von dem Weg, den man eingeschlagen habe. Der Ortsvereinsvorstand sei ein wichtiges Gremium und man müsse wieder an die politische Arbeit kommen, trotz Kontaktbeschränkungen.

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